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Arzneipflanzen-Museum des Botanischen Gartens

Allgemein
BezeichnungArzneipflanzen-Museum des Botanischen Gartens
UniversitätUniversität des Saarlandes
UniversitätsortSaarbrücken
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformMuseum
SammlungsschwerpunktBiologie · Botanik · Humanmedizin · Medizin · Pflanzenheilkunde · Pharmakognosie · Pharmazie · Pharmaziegeschichte
Externe Links
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Adresse Arzneipflanzenmuseum
Universität des Saarlandes
Botanischer Garten der Universität des Saarlandes
Postfach 151150
66041 Saarbrücken
ÖffnungszeitenMuseumsöffnung auf Anfrage Führungen nach telefonischer Vereinbarung
Kontakt bot.gart@mx.uni-saarland.de

Dr. Wolfgang Stein (Direktor u. Kustos)
wolfgang.stein@mx.uni-saarland.de
Telefon: +49 (0) 681 302 2864
BeschreibungDas Arzneipflanzenmuseum demonstriert die Grundprinzipien diverser Heilungssysteme: die traditionelle indische (Ayurveda) und chinesische Medizin, die afrikanische und amerikanische Ethnomedizin sowie die Homöopathie. In mehr als 1.500 Standgefäßen werden Heilpflanzenteile aller Erdteile aufbewahrt. Den Grundstock der Exponate bildet eine Teilsammlung wertvoller Arzneidrogen, die bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierte und von der Firma Merck der Universität überlassen wurde. Den zahlreichen Exponaten sind illustrierte Schautafeln beigefügt, die über Botanik, Etymologie, Herkunft, Wirkung und Anwendungen der jeweiligen Arzneipflanzen aufklären. Eine Zeittafel zur Geschichte der Pflanzenheilkunde ergänzt das Museum. In das Arzneipflanzen-Museum aufgenommen ist auch eine Sammlung von Samen- und Früchteketten aus verschiedenen "Urlaubsländern", die von Prof. Egon Stahl (geb. 1924) über mehrere Jahre hinweg zusammengestellt worden ist. 
SonstigesDas Museum befindet sich im Untergeschoss von Gebäude 24 des Botanischen Gartens.
Die Museumsbroschüren "Phytomedizin in Raum und Zeit" sind gegen eine geringe Schutzgebühr beim Museum erhältlich. Diese behandeln Heilsysteme und deren Geschichte (Band I) und Ausgewählte Arzneipflanzen (Band II). 
Stand der InformationenFebruar 2011
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Objekte sind vollständig in einer EDV-Datenbank erfasst, die nicht öffentlich zugänglich ist. Die Erfassung wurde 2006 durchgeführt. 
Bedeutende Teilbestände
  • Arzneidrogensammlung: wertvoller Bestand, der bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurückreicht; Schenkung der Firma Merck an die Universität
  • Sammlung von Samen- und Früchteketten aus verschiedenen "Urlaubsländern": zusammengetragen von Professor Egon Stahl (geb. 1924)
  
Geschichte
GeschichteAn der Universität des Saarlandes wurde im Bereich der Pharmakognosie unter Prof. Dr. Egon Stahl (geb. 1924) zur Information der Pharmaziestudenten eine umfangreiche Merck'sche Drogensammlung zusammengestellt. Das früheste Muster der Sammlung stammt aus dem Jahr 1872. Diese wertvolle Sammlung von 1.500 mit Pflanzen angefüllten Gläsern wurde vom Nachfolger, Lehrstuhlinhaber der Pharmakognosie und Analytischen Phytochemie, Prof. H. Becker, übernommen. Da sie in einem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Raum aufbewahrt wurde, fand die Sammlung eine neue Heimat im Bereich des Botanischen Gartens der Universität des Saarlandes. Ein Teil der Drogen wurde ausgewählt, um sie interessierten Studenten und Besuchern des Botanischen Gartens in Vitrinen zugänglich zu machen.

Rosinski, in: Delattinia 2002 
  
Publikationen
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