Modell eines 1-schaligen Rotationshyperboloid mit geodätischen Linien
Mathematische Modelle
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Allgemein
| Bezeichnung | Modellsammlung des Mathematischen Instituts |
| Universität | Eberhard Karls Universität Tübingen |
| Universitätsort | Tübingen |
| Museums- und Sammlungsart | Naturwissenschaft & Technik |
| Museums- und Sammlungsform | Lehr- und Forschungssammlung |
| Sammlungsschwerpunkt | Mathematik · Wissenschaftsgeschichte |
| Externe Links | |
| Adresse | Eberhard Karls Universität Tübingen Mathematisches Institut Auf der Morgenstelle 10 72076 Tübingen |
| Öffnungszeiten | Öffnungszeiten wie Hörsaalgebäude Morgenstelle |
| Kontakt | Prof. Dr. Franz Pedit pedit@mathematik.uni-tuebingen.de Telefon: +49 (0) 7071-29 74316 Fax: +49 (0) 7071 29 4033 |
| Beschreibung | Die Modell-Sammlung des Mathematischen Instituts wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den Tübinger Mathematiker Alexander Brill (1842-1935) zusammengestellt. Sie war von Anfang an als Lehr- und Forschungssammlung konzipiert. Heute sind die Modelle in einem Glasschrank im 4. Obergeschoss des Gebäudes C (Morgenstelle 10) relativ eng und ohne besondere Ordnung aufgestellt. Einige wenige Modelle, die im Glasschrank keinen Platz fanden, stehen in Schränken im Hörsaal M 1 (3. Obergeschoss). Betsch |
| Stand der Informationen | Januar 2012 |
Bestände
| Objektgruppen |
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| Stand der Erschließung | Die Sammlung war komplett inventarisiert, nur sind die Inventarlisten "irgendwo" archiviert. Eine erneute Erfassung im Rahmen der elektronischen Datenaufnahme der Universitätsbibliothek hat bisher nicht stattgefunden (Stand: April 2009). |
| Bedeutende Teilbestände |
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Geschichte
| Ereignisse |
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| Personen | |
| Geschichte | Im Jahre 1869 wurde auf Betreiben von Hermann Hankel (1839-1873) das (zunächst provisorische) Mathematisch-physikalische Seminar begründet. Die Eröffnungssitzung fand am 31.12.1869 statt. Aus diesem Seminar ist das heutige Mathematische Institut hervorgegangen. Von 1869 bis 1971 war das Mathematische Seminar/Institut in der sogenannten Neuen Aula in der Tübinger Wilhelmstraße untergebracht, wenn auch nicht immer in denselben Räumen. Die Modellsammlung des Mathematischen Instituts wurde größtenteils von Alexander Brill (1842-1935) aufgebaut, der von 1884 bis 1917 Ordinarius für Mathematik in Tübingen war. 1875 waren er und sein Kollege Felix Klein (1849-1925) als ordentliche Professoren der Mathematik an die Polytechnische Schule (ab 1877 Technische Hochschule) München berufen worden, wo sie u.a. eine bedeutsame Modellsammlung aufbauten. So wurde durch sie ein Modellierkabinett für Studierende und Mitarbeiter eingerichtet. Die hier stattfindenden Modellierübungen bildeten einen Zweig der Arbeit am Mathematischen Seminar der Schule. Die hierbei anfallenden speziellen handwerklichen Arbeiten wurden von einem Dreher und einem Gipsformer ausgeführt. Auf diese Weise entstanden zwischen 1877 und 1884 etwa 100 Modelle in München, von denen manche durch Abguss vervielfältigt und durch Vermittlung einer Buchhandlung vertrieben wurden. Bald darauf etablierten sich diverse Modellverlage in Deutschland. Brills Bruder Ludwig (1838-1886) gliederte 1877 der väterlichen Druckerei einen solchen Verlag an. So entstand auch eine umfangreiche mathematische Modellsammlung in Tübingen. Noch 1960 standen die Modelle in zwei großen Glasschränken im Hilfsassistentenzimmer (Erdgeschoss der Neuen Aula, Gmelinflügel). Danach zog das Institut um. Dabei gingen einige Modelle zu Bruch oder ganz verloren, da in den Jahren 1970 - 2000 niemand ein sonderliches Interesse an den Modellen zeigte. Erst im Verlauf des letzten Jahrzehnts wuchs das Interesse wieder etwas an und kumulierte 2008 in eine von Dr. Gerhard Betsch (geb. 1934) gehaltene Vortragsreihe über "Alexander Brill und die mathematischen Modelle seiner Zeit". Betsch 2006 |
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