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Archiv der Alltagskulturen des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft

Allgemein
BezeichnungArchiv der Alltagskulturen des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft
UniversitätEberhard Karls Universität Tübingen
UniversitätsortTübingen
Museums- und SammlungsartEthnologie & Kulturanthropologie
Museums- und SammlungsformLehr- und Forschungssammlung
SammlungsschwerpunktEthnologie · Europäische Ethnologie
Externe Links
AdresseArchiv der Altagskulturen
Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
Burgsteige 11
72070 Tübingen
ÖffnungszeitenNach Vereinbarung
Kontaktgesa.ingendahl@uni-tuebingen.de
Telefon: 07071 2975310

Dr. Gesa Ingendahl (Sammlungsbeauftragte)
gesa.ingendahl@uni-tuebingen.de
Telefon: +49 (0) 7071 297 5310
BeschreibungMit der Bezeichnung "Archiv der Alltagskulturen" werden heute die zahlreichen disparaten Sammlungen des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft zusammengefasst, die teilweise bis in die 1930er Jahre zurückreichen. Sie umfassen Gebrauchsgegenstände des regionalen Alltags, politische Abzeichen, Zeugnisse, Bücher und Massenpresse, Kleidung, Masken und Wandschmuck, Ansichtskarten und Reklamebilder, Spielzeug und Filme, Fotos und Alben, autobiographische Texte und Akten, aber auch Diaprojektoren, Computer und Institutsmobiliar. Hinzu kommen Teilbereiche des Archivs wie Fotoarchiv, Diathek, Zeitungsarchiv, Erzählarchiv und das Archiv der ehemaligen Ausstellungs- und Studienprojekte. Die Sammlungen spiegeln die thematischen Metamorphosen des Fachs wieder.
Seit dem Ende der 1960er Jahre wurde der Sammelkanon der traditionellen Volkskunde (Brauchrequisiten, Hausmodelle, Trachten, Hafnerware) gezielt durch Produkte der Massenkultur ergänzt und durch die Perspektive auf den Alltag erweitert.
Das Archiv dient in erster Linie der Lehre und Forschung am Institut, stellt aber ebenso Leihgaben für auswärtige Wechselausstellungen zur Verfügung und steht auch externen BenutzerInnen offen. 
Stand der InformationenJanuar 2012
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Sammlung ist vollständig auf Karteikarten und in Inventarbüchern erfasst.
Die ca. 2000 Tonbandaufnahmen mit Beispielen gesprochener Sprache (u.a. Dialekte), die im Spracharchiv des Ludwig-Uhland-Instituts aufbewahrt sind, werden derzeit digitalisiert.
(Stand: April 2009) 
Bedeutende Teilbestände
  • Modell eines Schwarzwaldhofes
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1930 und 1939 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteSeit den 1930er Jahren hat das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaften Sachzeugnisse, wie materielle Kultur, populäre Druckgrafik, Fotografien und Kioskliteratur kontinuierlich zu einem Archiv regionaler Alltagskultur aufgearbeitet. Es hat sich in seinen Projektstudien immer wieder mit Formen der "Volkskultur in der technischen Welt" beschäftigt und so seine Sammlung ständig ergänzt und aktualisiert. 
  
Publikationen
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