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Osteologische Sammlung

Allgemein
BezeichnungOsteologische Sammlung
UniversitätEberhard Karls Universität Tübingen
UniversitätsortTübingen
Museums- und SammlungsartGeschichte & Archäologie
Museums- und SammlungsformLehr- und Forschungssammlung
SammlungsschwerpunktAnthropologie · Medizin · Osteologie
Externe Links
AdresseInstitut für Naturwissenschaftliche Archäologie
AG Paläoanthropologie
Rümelinstraße 23
72070 Tübingen
ÖffnungszeitenNach Vereinbarung
Kontaktmichael.francken@uni-tuebingen.de
Telefon: 07071 2976514

Dr. Michael Francken (Kurator)
michael.francken@uni-tuebingen.de
Telefon: +49 (0) 7071 29 76514
BeschreibungDer Objektbestand ist in erster Linie als Forschungssammlung aufgebaut, wird jedoch auch für die Lehre genutzt. Er umfasst neben einer umfangreichen Sammlung menschlicher Fossilabgüsse auch die Skelettreste von rund 10 000 Individuen vom Paläolithikum bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, vorwiegend aus Baden-Württemberg. Zu den seltenen Stücken gehören Funde aus der Steinzeit wie zum Beispiel das Schädelnest aus dem Hohlenstein-Stadel, der Ausguss einer Pestleiche aus der Zeit zwischen 1275 und 1550 vom Innenraum der Kirche St. Dionysius in Esslingen und eine Sammlung ägyptischer Mumien. Eine kleine Ausstellung von Exponaten aus Bereichen der Anatomie und krankheitsbedingter Veränderungen an Knochen dient der Ausbildung von Studierenden. Aktuell werden die Bestände der Sammlung mit Hilfe von 3-D-Scannern und CT-Scans digitalisiert. 
Stand der InformationenJanuar 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Objekte der Sammlung sind fast vollständig in Inventarbüchern und Datenbanken erfasst, die öffentlich nicht zugänglich sind.
Momentan (Stand: März 2009) läuft eine Überprüfung der ursprünglichen Erfassung. Ziel ist eine digitale und vollständige Datenbank der Inventarbücher zu erstellen und fehlende Objekte zu inventarisieren.
Aktuell werden die Bestände der Sammlung mit Hilfe von 3-D- und CT-Scannern digitalisiert. 
Bedeutende Teilbestände
  • Sammlung von menschlichen Fossilabgüssen
  • Skelettsammlung: rund 10.000 Skelettreste menschlicher Individuen vom Jungpaläolithikum bis zum Beginn des 20. Jhs., vorwiegend aus Baden-Württemberg, aber auch aus anderen Bundesländern sowie aus Ozeanien und Sri Lanka stammen
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1934 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteDie Gründung der heute zur Geowissenschaftlichen Fakultät gehörenden Osteologischen Sammlung menschlicher Skelettreste geht auf den ersten Inhaber des Extraordinariats für "Rassenkunde" an der Universität Tübingen, Professor Dr. rer. nat. Dr. med. Wilhelm Gieseler (1900–1976) und damit auf das Jahr 1934, zurück. Er sammelte vor allem Schädel aus aller Welt und erstmals auch Skelettreste des Postkranium aus prähistorischen Zeiten.

1973 wurde die Osteologische Sammlung einer eigenen Leitung unterstellt und bildete ab 1982 eine selbständige Einheit in Forschung und Lehre.

Czarnetzki, 2006 
  
Publikationen
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