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Dr. Remeis-Sternwarte und Astronomische Sammlung

Allgemein
BezeichnungDr. Remeis-Sternwarte und Astronomische Sammlung
UniversitätFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
UniversitätsortErlangen
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformForschungssammlung
SammlungsschwerpunktAstronomie · Technikgeschichte · Wissenschaftsgeschichte
Externe Links
AdresseDr. Remeis-Sternwarte
Astronomisches Institut der Universität Erlangen-Nürnberg
Sternwartenstraße 7
96049 Bamberg
ÖffnungszeitenFührungen für Schulklassen und Gruppen von 15-30 Person nach Vereinbarung: 0951-952220
KontaktProf. Dr. Ulrich Heber (Direktor)
heber@sternwarte.uni-erlangen.de
Telefon: +49 (0) 951 95222 14
BeschreibungDie Dr. Remeis-Sternwarte in Bamberg verfügt nicht nur über eine umfangreiche Sammlung von ca. 40.000 photographisch-astronomischen Platten aus der Zeit zwischen 1921 und 1972. Eine Dauerausstellung enthält darüber hinaus auch historische astronomische Teleskope und Instrumente sowie Bücher und Stiche. 
SonstigesFührungen durch die Sternwarte werden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bamberg durchgeführt und in deren Programm angekündigt. 
Stand der InformationenSeptember 2013
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie ca. 40.000 photographisch-astronomischen Platten werden derzeit (2006) digitalisiert. 
Bedeutende Teilbestände
  • Sammlung von ca. 40.000 photographisch-astronomischen Platten aus der Zeit zwischen 1921 und 1972
  • Sammlung historischer astronomischer Teleskope und Instrumente
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1962 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteIhre Gründung verdankt die Dr. Remeis-Sternwarte der Privatinitiative ihres Namensgebers, dem Bamberger Juristen und Hobbyastronomen Dr. Karl Remeis (1837-1882), der sein gesamtes Vermögen der Stadt Bamberg hinterließ und testamentarisch 400.000 Mark für die Errichtung einer Sternwarte in Bamberg bestimmte. 1883 wurden diese Mittel in eine Stiftung in städtischer Trägerschaft eingebracht. Die Stadt kaufte dann das Gelände am Stephansberg. Ab 1.1.1886 wurde als leitender Astronom Dr. Ernst Hartwig (1851-1923) ernannt. Nach dem Modell der damals modernsten Sternwarte in Straßburg wurde die Remeis-Sternwarte errichtet und am 24.10.1889 eröffnet.
Für ca. 75 Jahre waren die Beobachtungsschwerpunkte an der Remeis-Sternwarte veränderliche Sterne und die Himmelsüberwachung, die gemeinsam mit den Sternwarten Babelsberg und Potsdam durchgeführt wurden. Die Ausbeute in Form von ca. 40.000 Photoplatten ist vollständig erhalten und an der Sternwarte archiviert. Anfang der 1960er Jahre hatte die Remeis-Sternwarte als eigenständige Institution ihre Bedeutung verloren und wurde am 1.1.1962 der Universität Erlangen-Nürnberg angegliedert. Die Beobachtungen in Bamberg wurden zwar eingestellt, aber mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft von 1963-1974 auf die Südhalbkugel ausgedehnt, indem die Außenstelle Boyden in Südafrika von Mitarbeitern der Sternwarte betrieben wurde.

Website der Sternwarte 
  
Publikationen
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