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Instrumentensammlung des Geodätischen Instituts

Allgemein
BezeichnungInstrumentensammlung des Geodätischen Instituts
UniversitätUniversität Karlsruhe (TH), heute: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
UniversitätsortKarlsruhe
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformSammlung
SammlungsschwerpunktGeodäsie · Geowissenschaften · Technikgeschichte · Vermessungswesen
Externe Links
AdressePostanschrift:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Geodätisches Institut
Kaiserstr. 12
76128 Karlsruhe
KontaktDr. Norbert Rösch (Sammlungsbetreuer)
Norbert.Roesch@kit.edu
Telefon: +49 (0) 721 608 46807
BeschreibungDas Geodätische Institut verfügt über eine bedeutende Sammlung geodätischer Instrumente aus der Zeit des 18. bis 20. Jahrhunderts. Der Bestand setzt sich zusammen aus Längenmessgeräten (u.a. Normalmeter, Messkeile), Instrumenten zur Höhenmessung (Nivelliere, Barometer) und zur Winkelmessung (u.a. Theodolite, Sextanten) sowie aus Rechengeräten und -maschinen (u.a. Sonnesche Rechenscheibe, Peerless Rechenmaschine), Zeichengeräten und Zubehör (Transporteure, Zirkel und Maßstäbe). Ergänzt wird die Sammlung durch umfangreiche Fachliteratur von historischem Wert sowie durch rund 150 Atlanten (1690-1879), Karten (1802-1900) und Stadtpläne (1613-1907).

Minow, 1990 
SonstigesEs werden regelmäßig Exponate ausgeliehen. Ferner finden regelmäßig Führungen für die unterschiedlichsten Zielgruppen statt. Einige Instrumente werden im Fach "Geschichte der Geodäsie" eingesetzt. 
Stand der InformationenJanuar 2011
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende TeilbeständeNennenswerte Teilbestände sind nicht bekannt.
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1868 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDie "Polytechnische Schule" in Karlsruhe wurde 1825 unter entscheidender Mitwirkung des Ingenieurs Johann Gottfried Tulla (1770-1828) und des Architekten Friedrich Weinbrenner (1766-1826) gegründet. Am 9.1.1868 wurde Wilhelm Jordan (1842-1899) als Professor auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für "Praktische Geometrie und Höhere Geodäsie" an der Polytechnischen Schule in Karlsruhe berufen. Dieser Tag gilt somit als Geburtsstunde des ältesten Geodätischen Instituts Deutschlands.

Die Bezeichnung "Geodätisches Institut" wird jedoch erst 1886 seit Jordans Nachfolger Matthäus Haid (1853-1917) gebraucht. Auf Haid folgten Martin Näbauer (1917­1926), Adolf Schlötzer (1926­1952) und Heinrich Merkel (1938-1958), Heinrich Lichte (1953-1978), Heinz Draheim (1959-1984), Eugen Kuntz (1965-1990) (neu geschaffener Lehrstuhl für Astronomische und Elektronische Geodäsie) sowie Hermann Mälzer (1979-1988) und Hans-Georg Wenzel (1988-1999) (Professur für Geodynamik). Auf Lichte folgten Jan van Mierlo (1979-2000) und Maria Hennes (ab 2000) (Umwidmung des Lehrstuhls in Vermessungskunde und Geodätische Sensorik), auf Draheim Günter Schmitt (ab 1988) (Umwidmung des Lehrstuhls in Mathematische und Datenverarbeitende Geodäsie) sowie auf Kuntz Bernhard Heck (ab 1991) (Umwidmung des Lehrstuhls in Physikalische und Satellitengeodäsie).

Website des Instituts