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Sammlung des Instituts für Rechtsmedizin

Allgemein
BezeichnungSammlung des Instituts für Rechtsmedizin
UniversitätMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
UniversitätsortHalle (Saale)
Museums- und SammlungsartMedizin
Museums- und SammlungsformLehrsammlung
SammlungsschwerpunktMedizin · Rechtsmedizin
Externe Links
AdresseMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Klinikum der Medizinischen Fakultät
Institut für Rechtsmedizin
Franzosenweg 1
06112 Halle (Saale)
Kontaktrechtsmedizin@uk-halle.de
Telefon: +49 (0) 345 557 1589
BeschreibungBei der Sammlung des Institutes für Rechtsmedizin der Universität Halle-Wittenberg handelt es sich um eine Präparate-Sammlung, welche zu Lehrzwecken dient. Die meisten Objekte stammen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Es liegen jedoch auch Präparate vor, welche älteren Ursprunges sind. 
Stand der InformationenApril 2009
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende TeilbeständeEs gibt keine Informationen zu Teilbeständen.
  
Geschichte
Personen
GeschichteDie Tradition der Gerichtsmedizin als Unterrichtsfach reicht bis in die Frühphase der 1694 gegründeten Academia Fridericiana Halensis zurück. Aber erst 250 Jahre später wurde dieses Fach in Halle institutionalisiert. Bereits lange Zeit vor der tatsächlichen Fertigstellung des späteren Institutes für Gerichtliche und Soziale Medizin am 26. Januar 1936, setzte sich der Lehrstuhlinhaber des Faches Arthur Schulz (1867-1932) beim zuständigen Ministerium für den Bau eines eigenen Hauses ein. Vorbild war für Schulz das unter Adolf Lesser (1851-1926) in Breslau entstandene Institut. Mit dem Ausbruch des I. Weltkrieges endeten zunächst die jahrelang geführten Bauverhandlungen zwischen Schulz und den Behörden, um erst 1923 erneut aufgenommen zu werden. Es kam jedoch, in erster Linie bedingt durch die einsetzende Inflation, zu weiteren Verzögerungen bei der Ausführung des Projektes. Am ersten April 1928 konnte dann mit den Einrichtungsarbeiten des neuen rechtsmedizinisches Institutes begonnen werden. Im Jahre 1935 vermerkte der damalige Direktor Kurt Walcher (1891-1973) in der Universitätschronik den Erwerb einer Lehrsammlung aus dem Besitz des Professors Paul Fraenkel aus Berlin. Mit diesem Ankauf konnte eine bereits bestehende Institutssammlung erweitert werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte in den 1960er Jahren die Umbenennung des Institutes für Gerichtliche und Soziale Medizin in Institut für Gerichtliche Medizin und Kriminalistik. Heute trägt es den Namen Institut für Rechtsmedizin.

Kaiser, 1978 
  
Publikationen
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