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Odontologische Sammlung (veterinär)*

Allgemein
BezeichnungOdontologische Sammlung (veterinär)*
Besonderer Status*Nicht mehr an Universität
UniversitätJustus-Liebig-Universität Gießen
UniversitätsortGießen
Museums- und SammlungsartMedizin
Museums- und SammlungsformLehr- und Forschungssammlung
SammlungsschwerpunktVeterinärmedizin · Zahnmedizin · Zoologie
Externe Links
BeschreibungAm Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde existiert eine ältere Tierschädelsammlung, welche besonders für Forschungen auf dem Gebiet der vergleichenden Odontologie von Bedeutung ist. Die Sammlung ist in sechs Schrankvitrinen untergebracht. Die erste Vitrine enthält das Fossil eines Pferdezahnes, Odontaspis cuspidata- und Oxynthia hastalis-Zähne aus South Carolina, ebenso wie diverse Unterkiefer nicht näher bezeichneter Art. Hinzu kommen der Molar sowie der Querschnitt des Stoßzahnes eines afrikanischen Elefanten, Elfenbein aus Afrika, Schädel vom Mammut, ein Molar vom Schwein, Eckzähne vom Wildschwein und vom Flusspferd, vom Schnabelwal und vom Hai. Die Vitrine beinhaltet zudem fossile Haizähne, Abbildungen des Schädels vom Nilkrokodil und Kaiman, den Unterkiefer eines Erdwolf- und Dachsschädel, Abbildungen von Zähnen eines Bambusbären, Wolfsfischzähne und verschiedene Unterkiefer. Auf der zweiten Ebene erregen Wühlmaus- und Hausspitzmauszähne, der Zahn eines Wildschweins, eines Maulwurfs und ein Hechtzahn sowie die Unterkiefer vom Igel und Seehund die Aufmerksamkeit des Besuchers. Ebene drei ist der Dentition des Pottwals, mit speziellen pathologischen Fällen, wie Doppelzahnbildung, oder anderen Zahnanomalien gewidmet. Besitzen die ersten beiden Vitrineninhalte historische Bedeutung, so beinhalten die anderen eine Lehrsammlung zum Studium der derzeitigen Situation von Wissenschaft und Technik. Ein Teil der vierten Vitrine ist allerdings ebenfalls der Historie gewidmet ist, denn hier werden zwei Handschleudern, eine Toncuvette sowie Melotte-Masse zur Herstellung von Stanzformen präsentiert.

Sammlung ist nach Frankfurt a.M. ans Senckenbergmuseum abgegeben worden.

Schmitt, 1993; Information von Aline Rücker 
Stand der InformationenJanuar 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDer Sammlungsbestand ist nicht erfasst. (Stand: Mai 2009) 
Bedeutende TeilbeständeEs sind keine nennenswerten Teilbestände aufgeführt.
  
Geschichte
Ereignisse
  • 2012 Beendung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteDie Sammlung wurde von Prof. Dr. Dr. Keil angelegt. Sie ist nach der Emeritierung von Prof. Dr. Cengiz Kockapan an das Senckenbergmuseum in Frankfurt a. Main abgegeben worden. 
  
Publikationen