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Botanischer Garten

Allgemein
BezeichnungBotanischer Garten
UniversitätUniversität Konstanz
UniversitätsortKonstanz
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformBotanischer Garten/Arboretum
SammlungsschwerpunktBiologie · Botanik
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AdresseUniversität Konstanz
Botanischer Garten
78457 Konstanz
ÖffnungszeitenMo-Do 8 - 15.45 Uhr Fr 8 - 14 Uhr Führungen: jeden ersten Sonntag im Monat um 10 und 11.30 Uhr
KontaktDr. Veit Martin Dörken (Sammlungsbetreuer)
veit.doerken@uni-konstanz.de
Telefon: (+49) 07531-88- 2043
Dr. Gregor Schmitz (Leiter)
gregor.schmitz@uni-konstanz.de
Telefon: +49 (0) 7531 88 3597 (vorm.),+49 (0) 7531 88 2789
BeschreibungDer Botanische Garten der Universität Konstanz spiegelt in seiner Anlage die Schwerpunktsetzung der Konstanzer Fakultät für Biologie auf die Molekularbiologie wieder. Da der Forschungsbedarf vor allem die Versorgung mit Anzuchten für die Lehrstühle für Phytopathologie und Pflanzenpyhsiologie verlangt, konnte bei der Einrichtung des 1,5 ha großen Geländes auf eine pflanzensystematische Abteilung verzichtet werden. In Fachkreisen ist er vor allem für seine im mitteleuropäischen Raum einmalige Lebendsammlung von Wildkräutern aus Äckern, Weinbergen und Brachland bekannt. Ergänzt wird das Sammlungsprofil durch ökologische und invasionsbiologische Waldlehrpfade, eine Epiphytensammlung mit Ameisenpflanzen sowie eine Erhaltungskultur für Arten des Strandrasens.

Fiek; Götz, Schmitz; Website des Gartens 
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Mitteleuropäische Ackerunkräuter (250 Arten), Teile der Sammlung als Erhaltungskultur, gegr. 1973
  • Bedrohte Arten des Bodensee-Strandrasens (6 Arten), Erhaltungskultur, gegr. 1996
  • Tropische Unkräuter und Nutzpflanzen
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1973 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Geschichte1973, sieben Jahre nach der Gründung der Universität, wurde mit der Einrichtung eines Botanischen Gartens im Konstanzer Ortsteil Egg begonnen. Provisorisch wurde zunächst das 0,3 ha große Gelände einer stillgelegten Gärtnerei genutzt, bis mit der Errichtung der ersten Gewächshäuser am Heizwerk auf dem Gießberg 1982 ein heute ca. 1,5 ha großes Areal zur Verfügung stand. Der Umzug erfolgte allerdings allmählich: Erst nach der Fertigstellung weiterer Gewächshäuser und Labore (1993) wurde 1997 mit der Erstbepflanzung des neu gestalteten Freilands begonnen.
Die Anlage des Gartens wurde von Beginn an der Ausrichtung der biologischen Fakultät auf die Molekularbiologie unterstellt: Ihr Forschungsbedarf verlangt nach wie vor die Versorgung mit Anzuchten für die Lehrstühle für Phytopathologie und Pflanzenpyhsiologie.
Die jüngsten Entwicklungen umfassen die Fertigstellung zweier Lehrpfade. Zum einen wurde 2002 ein ökologischer Waldlehrpfad auf einer Parzelle, die seit über 30 Jahren nicht mehr durchforstet worden ist (2002), eingerichtet; zum anderen vermittelt ein Lehrpfad zur Invasionsbiologie seit 2004 Prozesse der Verschleppung und Einführung fremdländischer Arten in ansässige Ökosysteme. Zuletzt wurde 2006 der Neubau des Forschungsgewächshauses abgeschlossen.
Eine Epiphytensammlung mit Ameisenpflanzen (Einrichtung 2003) sowie eine Erhaltungskultur für Arten des Strandrasens (Einrichtung 2005) bestehen neben der wohl prominentesten Sammlung des Konstanzer Botanischen Gartens: der Lebendsammlung von Wildkräutern aus Äckern, Weinbergen und Brachland, die als Besonderheit im mitteleuropäischen Raum gilt. Sie wurde bereits 1973 gegründet und umfasst Ruderalpflanzen, Wildkräuter des Weinbergs, Ackerwildkräuter der Getreidefelder (sortiert nach Sand-, Lehm- und Kalkböden), Pflanzen stickstoffreicher Standorte (Nitrophyten) sowie Ackerwildkräuter in Hackfruchtkulturen (Gemüse, Rübe und Mais).

Fiek; Götz, Schmitz; Website des Gartens 
  
Publikationen
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