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Botanischer Garten

Allgemein
BezeichnungBotanischer Garten
UniversitätCarl von Ossietzky-Universität Oldenburg
UniversitätsortOldenburg
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformBotanischer Garten/Arboretum
SammlungsschwerpunktBiologie · Botanik · Humanmedizin · Medizin · Pflanzenheilkunde
Externe Links
AdresseCarl von Ossietzky-Universität Oldenburg
IBU - Institut für Biologie und Umweltwissenschaften
Botanischer Garten
Philosophenweg 39/41
26121 Oldenburg
ÖffnungszeitenNovember-Januar 8 - 16 Uhr Februar 8 - 17 Uhr März 8 - 18 Uhr und ab Sommerzeit 8 - 19 Uhr April 8 - 19 Uhr Mai-August 8 - 20 Uhr September 8 - 19 Uhr Oktober 8 - 18 Uhr und ab Normalzeit 8 - 17 Uhr Sa, So, Feiertage ab 10 Uhr geöffnet, Schließung wie werktags Gruppenführungen nach Vereinbarung
KontaktDr. rer. nat. Klaus Bernhard von Hagen (Kustos)
bernhard.vonhagen@uni-oldenburg.de
Telefon: +49 (0) 441 777 654
Prof. Dr. Dirk Albach
dirk.albach@uni-oldenburg.de
Telefon: +49 (0) 441 798 3339
BeschreibungDer Botanische Garten ist eine wissenschaftliche Einrichtung für Lehre und Forschung an der Universität. Des Weiteren wird hier Anschauungsmaterial für Schulen und Umwelterziehung zur Verfügung gestellt. Mit seinen geographischen, pflanzensoziologischen und systematischen Abteilungen spielt er eine wichtige Rolle im Umwelt- und Naturschutz; er ist zugleich "Pflanzenmuseum" und kulturelle Einrichtung mit einem Angebot für Freizeit und Erholung. Der Garten hat eine Größe von insgesamt 5,2 ha, wovon 1.350 qm auf die Gewächshäuser entfallen. Neben einer Systematischen und einer Geographischen Abteilung findet man ein Alpinum, norddeutsche Pflanzengesellschaften sowie Kultur-, Zier- und Arzneipflanzen und sogar Tiere. Die geographischen Schwerpunkte liegen auf Pflanzen aus Nordamerika, Ostasien, Mexiko, Südafrika, Australien und Mitteleuropa. 
SonstigesAn jedem ersten Sonntag im Monat von März bis Oktober finden um 11.15 Uhr öffentliche Führungen zu verschiedenen Themen statt 
Stand der InformationenApril 2013
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Sardinien (1.100 Arten), gegr. 1988
  • Nordwestdeutschland (1.200 Arten), historische Sammlung, gegr. 1930
  • Aeonium (24 Arten), gegr. 1988
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1882 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Geschichte1882 erfolgte die Anlage eines Lehrgartens für das Lehrerseminar Oldenburg. Im Jahre 1913 kam es zur Übernahme der Leitung eines zusätzlichen Botanischen Schulgartens von 14 Ar durch den Zeichenlehrer Wilhelm Meyer. 1916 wurde eine systematische Abteilung angelegt, in der 1.200 Pflanzenarten aus Oldenburg und Ostfriesland, nach Familien geordnet, gepflanzt wurden. Die Systematische Abteilung ist bis heute ein zentraler Bereich des Botanischen Gartens. 1932 erfolgte die Einrichtung von vier pflanzengeografischen Abteilungen für boreale, atlantische, mediterrane und pontische Arten, sowie einer Anlage für Arten aus den Mittelgebirgen. 1933 kam es zur Übernahme des Gartens durch das Land Oldenburg. Schon 1950 erfolgte die Übertragung des Gartens an das Land Niedersachsen und die Erweiterung auf seine jetzige Fläche von 3,71 ha. 1951 wurde die pflanzensoziologische Abteilung neuangelegt. 1966 erfolgte die Neugestaltung der pflanzensoziologischen Abteilung mit Heide, Moor, Dünen und Wäldern sowie 1967 die Anlage eines Arzneigartens. 1968 kam es zur Einrichtung der Abteilung für mittel- und süddeutsche Pflanzengesellschaften. Im Jahr 1976 erfolgte die Eingliederung des Botanischen Gartens in die Universität Oldenburg sowie 1985 die Eingliederung in den FB Biologie als wissenschaftliche Einrichtung. Dabei kam es zu einer Erweiterung des Gartens um 1.1 ha Fläche am Küpkersweg. Die Neugestaltung des Alpinums nach pflanzensoziologischen und ökologischen Gesichtspunkten geschah 1988. 1996 folgte dann die Neugestaltung des Mittelmeerreviers nach vegetationskundlichen Aspekten und im Jahr 1999 der Umbau bzw. die Neugestaltung eines Sukkulentenhauses und eines Arzneigartens. Die Systematische Abteilung wurde zudem erweitert. Im Jahr 2000 wurde ein Bauerngarten im Eingangsbereich neuangelegt und ein neues Überwinterungshaus gebaut. 2001 erfolgte die Umgestaltung und Wiederherstellung der pflanzensoziologischen Abteilung mit Heide, Moor und Düne und 2002 die Eröffnung des neuen Betriebshofes am Ausgang Schützenweg. Abschließend wurde 2003 die Einrichtung und Neugestaltung des Bereiches um den Notausgang am Philosophenweg abgeschlossen. 
  
Publikationen
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