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Sammlungen der Indologie

Allgemein
BezeichnungSammlungen der Indologie
UniversitätJohannes Gutenberg-Universität Mainz
UniversitätsortMainz
Museums- und SammlungsartKulturgeschichte & Kunst
Museums- und SammlungsformSonstige Sammlungsform
SammlungsschwerpunktIndologie · Kulturgeschichte · Kunst · Orientalistik
Externe Links
AdresseJohannes Gutenberg-Universität Mainz
Gutenberg-Institut für Weltliteratur und Schriftorientierte Medien
Abteilung Indologie
Colonel-Kleinmann-Weg 2
55099 Mainz
ÖffnungszeitenPhilosophicum, Forum vor Hörsaal P5: Mo-Fr 8 - 22 Uhr Sa 8 - 12 Uhr Führungen nach Vereinbarung
Kontaktmmeisig@uni-mainz.de
obstoi@uni-mainz.de
Telefon: +49 (0) 6131 39 24453

Marion Meisig (Sammlungsbeauftragte)
mmeisig@uni-mainz.de
Telefon: +49 (0) 6131 392 4453

Nina-Mareike Obstoi (Sammlungsbeauftragte)
obstoi@uni-mainz.de
Telefon: 06131 39 22647
BeschreibungAus dem Nachlass von Ursula Walter aus Friedrichsdorf bei Bad Homburg übernahmen ihre Töchter eine umfangreiche Sammlung indischer, südostasiatischer und ostasiatischen Bronzen. Dank ihrer Schenkung ist diese Sammlung seit dem Jahr 2000 in einer Dauerausstellung in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Gezeigt werden aktuell 57 der insgesamt rund 200 Exponate umfassenden Sammlung.

Die in der aktuellen Ausstellung gezeigten Exponate widmen sich den beiden Hauptrichtungen des Hinduismus, dem Śivaismus und dem Viṣṇuismus. Sie enthalten figürliche Darstellungen der Götter Śiva und Viṣṇu selbst sowie der ihnen in der Mythologie zugeordneten weiblichen, männlichen, anthropomorphen und tierischen Begleiter. Gezeigt werden außerdem Statuetten von Gottheiten aus dem reichen Legendenschatz des indischen Kulturkreises, Göttinnen und Fruchtbarkeitsgenien sowohl aus dem hinduistischen wie dem buddhistischen Bereich. Solche Statuetten spielen besonders auch im häuslichen Kult, z.B. bei der Einrichtung kleiner Hausaltäre, eine nicht unerhebliche Rolle. Auch Objekte buddhistischer Kunst sind vertreten. Mit ihnen lässt sich die Entwicklung dieser Religion von Indien, Nepal und Tibet über Südostasien bis hin zu einigen ostasiatischen Beispielen dokumentieren, u.a. anhand von Darstellungen des Buddha und zahlreicher volkstümlicher Boddhisattvas, die als Nothelfer und Schutzheilige im alltäglichen Leben ihren Platz haben. Diese Sammlung dient zu Lehrzwecken.

Des Weiteren gibt es noch eine Sammlung von 360 Aquarellen, die auf Sri Lanka genutzte Ritualbilder, die nur temporär bestehen, dokumentieren. Die Sammlung wurde im Auftrag von Hans Ruelius angefertigt. Sie wird wissenschaftlich erforscht. 
SonstigesAusstellungsbroschüre auf Anfrage 
Stand der InformationenSeptember 2018
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungDie Sammlung ist komplett erfasst. 
Bedeutende Teilbestände
  • Sammlung indischer Bronzen (Schenkung von Ursula Walter)
  • Sammlung von Aquarellen (Sammlung Hans Ruelius)
  
Geschichte
Ereignisse
  • 2000 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteDie Sammlung indischer Bronzen wurde von Ursula Walter aus Friedrichsdorf zusammengetragen. Ihre Erben schenkten die Sammlung der Universität im Jahr 2000, auch mit dem Hintergrund, dass diese nicht auseinander gerissen wird.

Die Aquarelle wurden von Hans Ruelius während eines Forschungsaufenthaltes 1975 in Sri Lanka in Auftrag gegeben. 
  
Publikationen
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