Informationssystem zu Sammlungen und Museen
an deutschen Universitäten

Alle anzeigen
Botanische Sammlungen

Allgemein
BezeichnungBotanische Sammlungen
UniversitätJohannes Gutenberg-Universität Mainz
UniversitätsortMainz
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformLehr- und Forschungssammlung
SammlungsschwerpunktBotanik
Externe Links
AdresseJohannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Organismische und Molekulare Evolutionsbiologie
AG Diversität der Blütenpflanzen
Anselm-Franz-von-Bentzel-Weg 9 a
55099 Mainz
Kontaktdittmann@uni-mainz.de
e.hartl@uni-mainz.de
Telefon: +49 (0) 6131 3922591
Telefon: +49 (0) 6131 3937214

Eranthis Hartl
e.hartl@uni-mainz.de

Barbara Dittmann
dittmann@uni-mainz.de
Telefon: +49 (0) 6131 39 22591
BeschreibungDen Kern der verschiedenen Sammlungen am Institut für Spezielle Botanik machen in Alkohol eingelegte Pflanzenproben aus (derzeit ca. 3.000 Stück), die vielfach auf Forschungsreisen oder Geländegängen zusammengetragen wurden. Dieser Sammlungsteil geht auf die Sammlung von Prof. Dr. Regine Claßen-Bockhoff zurück, die diese bereits an ihren vorherigen Wirkungsstätten ab 1985 angelegt hatte.

Weiter besteht eine Trockensammlung von Früchten, Samen und anderen Pflanzenteilen für die Lehre.

Neben den aktuell in Lehre und Forschung eingebundenen Sammlungen existiert ein historischer Bestand von Pflanzenpräparaten in Alkohol, der die botanische Forschung an der JGU seit deren Neugründung 1946 widerspiegelt. Exemplarische Präparate werden aus dokumentarischen Zwecken aufbewahrt.

Zudem sind über einhundert Lehrtafeln mit teils handgefertigten und -colorierten Pflanzenzeichnungen vorhanden, die bis vor einigen Jahren in den Vorlesungen verwendet wurden.

Außerdem eine fast komplette Aufsammlung der pollensammelnden Wildbienen des Botanischen Gartens, die in den 1980er-Jahren angelegt und bestimmt wurde.

Der Wert der Sammlung liegt in der Bereitstellung von (seltenem) Pflanzenmaterial. Doktoranden, Postdocs und Studierende nutzen sie für ihre Forschungsarbeiten, Dozenten für die Lehre. Viele Proben werden als Belege der erarbeiteten Forschungsergebnisse aufbewahrt. Insbesondere das Ineinandergreifen der Alkoholsammlung mit der Lebendsammlung des Botanischen Gartens und der Trockensammlung im Herbarium ist von großer Bedeutung. So gibt es eine Spezialsammlung zur Gattung Salvia (Salbei) mit Alkoholpräparaten und Silikaproben für molekulare Analysen, die mit einer entsprechenden Lebendsammlung des Botanischen Gartens und Belegen im Herbarium korrespondiert. Über 150 Arten, vor allem aus Europa, Mexiko, Kalifornien und Südafrika werden so dokumentiert. Ebenso sind die südafrikanischen Bruniaceae und die afrikanischen Vertreter (Gabun) der Marantaceae fast komplett von ihren natürlichen Standorten in mindestens zwei Sammlungen vorhanden, so dass vergleichende Untersuchungen möglich sind. 
Stand der InformationenOktober 2018
  
Bestände
Bedeutende Teilbestände
  • Alkoholsammlung (botanische Feutchpräparate)
  • histologische Dauerpräparate
  • goldbedampfte Proben für Rasterelektronenmikroskop
  • Fotos und Videos
  • Trockensammlung (Früchte, Samen etc.)
  
Geschichte
Ereignisse
  • Zwischen 1946 und 1950 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
GeschichteDie ältesten Objekte der Sammlung reichen bis in die Gründungsphase des Instituts. Seit 1998 wird die Sammlung kontinuierlich erweitert.