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Zoologische Lehrsammlung

Allgemein
BezeichnungZoologische Lehrsammlung
UniversitätFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
UniversitätsortErlangen
Museums- und SammlungsartNaturgeschichte/Naturkunde
Museums- und SammlungsformLehrsammlung
SammlungsschwerpunktBiologie · Zoologie
Externe Links
AdresseFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie
Staudtstr. 5
91058 Erlangen
ÖffnungszeitenFührungen nach Vereinbarung
KontaktDr. Wolfgang Heimler (Sammlungsleiter)
wheimler@biologie.uni-erlangen.de
Telefon: +49 (0) 9131 85 28070
Udo Andraschke
udo.andraschke@fau.de
Telefon: +49 (0) 9131 85 20745
BeschreibungAm Lehrstuhl für Entwicklungsbiologie der Universität Erlangen-Nürnberg existiert eine umfangreiche Sammlung an Objekten, die auf das (ehemalige und zukünftige) Zoologische Museum und die Zoologische Lehrsammlung aufgeteilt ist. Die Lehrsammlung umfasst Präparate von Vögeln, Schlangen, Insekten, Korallen, Fischen und Wirbeltieren. Weitere Präparate werden derzeit im Naturkundehaus Tiergarten Nürnberg verwahrt, darunter auch eine international bekannte Heimatsammlung fränkischer Vögel. Diese werden im Rahmen studentischer Praktika "aufgearbeitet". Zugänglich ist momentan lediglich die Zoologische Lehrsammlung im Biologikum. Zudem existiert eine, umzugsbedingt auf ein Drittel des ehemaligen Bestandes geschrumpfte, historische Kartensammlung. 
SonstigesSeit 1970 gibt es einen Förderverein des Zoologischen Museums, dessen Vorsitzender seit 1995 PD Dr. Karl Herrmann ist. Der Verein verfügt derzeit über 70 Mitglieder, mit deren Beiträgen und Spenden Maßnahmen zum Erhalt der Sammlung durchgeführt werden. Die zwei vorhandenen Präparatorenstellen wurden durch die Universität gestrichen. Einer dieser Präparatoren wirkt heute ehrenamtlich und wird teilweise durch Gelder der Vereins unterstützt. Die Firma Siemens hat der Stadt Erlangen inzwischen ein historisches Fabrikgebäude übereignet, in welchem die Universitätssammlungen, darunter auch die Bestände des Zoologischen Museums, zukünftig wieder öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. 
Stand der InformationenMärz 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Stand der ErschließungEine Inventarliste existiert nicht; es sind jedoch Aufzeichnungen und Kärtchen vorhanden. In den 1970er Jahren ließ PD Dr. Karl Herrmann durch Studenten alle Exponate fotografieren. In den letzten Jahren konnten die Bestände im Rahmen von Studentenarbeiten jedoch digital erfasst werden. Eine Zusammenfassung in einer Datei steht noch aus; ein Zugang über das Internet ist nicht vorgesehen. Außerdem wurde 2007 eine Staatsexamensarbeit mit dem Titel "Die digitale Archivierung der Zoologischen Sammlung im Biologikum" (Archivalien der Zoologie) angefertigt. (Stand: Mai 2009) 
Bedeutende Teilbestände
  • Präparatesammlung: Präparate von Vögeln, Schlangen, Insekten, Korallen, Fischen und Wirbeltieren
  • Historische Kartensammlung
  
Geschichte
Ereignisse
  • 1743 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteDie Sammlung wurde im Jahre 1743 durch den Markgrafen Friedrich von Brandenburg-Kulmbach (1711-1763) begründet. Dabei liegt der Ursprung der Exponate bei einem Herrn Klein aus Königsberg in Ostpreußen, dessen Naturaliensammlung von der Schwester Friedrichs des Großen, Wilhelmine, aufgekauft und der Universität Erlangen vermacht wurde. Die zoologische Disziplin war im damaligen Jagdschloss nahe dem Schlossgarten untergebracht. Die Präparatesammlungen wurden von zwei Präparatoren gepflegt und umfassend erweitert (z. B. durch die Fränkische Vogelsammlung). Das kleine Museum war jeden Sonntagvormittag kostenlos zugänglich. Alle 14 Tage wurde ein Vortrag durch einen Angehörigen des Zoologischen Instituts angeboten. Vor allem im Winter war das Museum sehr gut besucht. Im Zuge des Neubaus eines Biologikums im Jahr 1985 wurde das Museum geschlossen. Ein Teil der Exponate kam nach langen Irrwegen schließlich als Leihgabe in das Naturkundehaus des Nürnberger Tiergartens sowie in die sogenannte "Kegelbahn" der Mensa Süd. Der andere Teil zog als Lehrsammlung mit in das neue Institut um. 
  
Publikationen
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