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Gerätesammlung des Historischen Fernsehlabors

Allgemein
BezeichnungGerätesammlung des Historischen Fernsehlabors
UniversitätBergische Universität
UniversitätsortWuppertal
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktNachrichtentechnik · Technikgeschichte
Externe Links
AdresseBergische Universität Wuppertal
Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik und Theoretische Nachrichtentechnik
Gebäude FE
Rainer-Gruenter-Str. 21
42119 Wuppertal
ÖffnungszeitenBesuch nach Vereinbarung
Kontaktarchiv@uni-wuppertal.de

Prof. Uwe E. Kraus (Sammlungsbetreuer)
krausue@uni-wuppertal.de
Telefon: +49 (0) 202 439 1789
Telefon: +49 (0) 212 811616

Dr. Joachim Studberg (Universitätsarchivar)
studberg@uni-wuppertal.de
Telefon: +49 (0) 202 439 1972
BeschreibungIm Fachbereich Elektrotechnik, Informationstechnik existiert ein Historisches Fernsehlabor, in dem ausgewählte Anlagen zur Bild- und Tonsignalverarbeitung restauriert und so weit wie möglich wieder in einen funktionstüchtigen Zustand gebracht wurden. Die einzelnen Studioanlagen bildeten ursprünglich die apparative Grundausstattung für die Durchführung der zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Lehrbereichs Nachrichtentechnik. Sie wurden zu einem wesentlichen Teil als Dauerleihgabe vom Westdeutschen Rundfunk Köln zur Verfügung gestellt. Jede dieser Anlagen steht in Zusammenhang mit jeweils einer wichtigen Entwicklungsstufe in der Fernsehtechnik.

Die Gerätesammlung des Labors ermöglicht in ihrer Gesamtheit einen interessanten Einblick in den Wandel der Fernseh-Studiotechnik in einem Zeitraum, der sich vom Nachkriegs-Neubeginn des Schwarz-Weiß Fernsehens 1952 über den Start des Farbfernsehens 1967 bis zu den Anfängen des Digital-Fernsehens Mitte der 1990er Jahre erstreckt.

Website des Fernsehlabors, Pressemeldung 
SonstigesEs finden nach Bedarf Führungen für Einzelpersonen oder kleinere Gruppen (bis ca. 20 Personen) nach Anmeldung und Terminvereinbarung statt.

Das Labor wird von der Bergischen Universität Wuppertal mit Unterstützung des WDR betrieben. Dieser produzierte im Jahre 2007 anlässlich des 40. Jahrestages des Farb-TV-Starts eine Dokumentation in HDTV über Smittens Versuchslabor.

Die historischen Studiogeräte aus den 1960er Jahren sind zum guten Teil betriebsbereit. 
Stand der InformationenFebruar 2014
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Elektronische Farbkamera TK41C
  • Farbdiaübertragungsanlage DC2115A
  • Farbfilmabtaster FC35L15A
  • RCA Bildaufzeichnungsanlage TR22
  • Experimentieranlage zur Bilddatenreduktion
  
Geschichte
Ereignisse
  • 2008 Begründung als akademische Sammlung oder Institution
Personen
GeschichteNach der Gründung der Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal wurde im Fachbereich Elektrotechnik ein neues universitäres Lehr- und Forschungsgebiet Nachrichtentechnik mit dem Schwerpunkt Rundfunk- und Fernsehtechnik eingerichtet. Die in diesem Fachgebiet aufgenommenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten basierten auf den Ergebnissen der seit 1963 im Farbversuchslabor des Westdeutschen Rundfunks durchgeführten Untersuchungen zur Lösung von betriebstechnischen Problemstellungen im Vorfeld der Einführung des Farbfernsehens. Im Rahmen der Weiterführung dieser Arbeiten kam es zu der erfolgreichen Bearbeitung einer Vielzahl von weiteren Forschungsprojekten, die wichtige Beiträge zur technischen Fortentwicklung im Bereich der Audio- und Videotechnik erbracht haben.

Initiiert wurde die Sammlung durch Professor Franz Josef In der Smitten (1929-2010), dem Farbfernseh-Pionier und Emeritus der Bergischen Universität und ehemaligem Prorektor für Forschung. Unter Mithilfe von Professor Uwe Kraus, dem heutigen Verantwortlichen des Labors, baute Professor In der Smitten während seiner letzten Dienstjahre an der Universität Wuppertal die Sammlung auf. Sie gehört zu seinem wissenschaftlichen Nachlass. Franz Josef In der Smitten ist im Juni 2010 verstorben.

Der Start des Farbfernsehens 1967 war einem Team von WDR-Technikern unter Leitung von Dr. In der Smitten zu verdanken. Er war damals Leiter der WDR-Videotechnik, später Chefingenieur und stellvertretender Technischer Direktor des WDR und ab 1975 Professor für Nachrichtentechnik an der Bergischen Universität.

Website des Fernsehlabors 
  
Publikationen