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Mathematische Sammlungen*

Allgemein
BezeichnungMathematische Sammlungen*
Besonderer Status*Verbleib unbekannt
UniversitätTechnische Universität Darmstadt
UniversitätsortDarmstadt
Museums- und SammlungsartNaturwissenschaft & Technik
Museums- und SammlungsformHistorische Sammlung
SammlungsschwerpunktGeometrie · Mathematik · Technikgeschichte · Wissenschaftsgeschichte
Externe Links
BeschreibungAm Mathematischen Institut der ehemals Technischen Hochschule Darmstadt existierten noch im Jahre 1936 zwei Universitätssammlungen. Es handelte sich dabei um eine reiche Modell- und Lehrmittelsammlung in Darstellender Geometrie, welche am Lehrstuhl für Darstellende Geometrie angesiedelt war, sowie um eine umfangreiche Sammlung verschiedenartigster Apparate des Lehrstuhls für Angewandte Mathematik. In der Literatur ist zudem die Existenz einer Sammlung mathematischer Modelle erwähnt, die unter dem Mathematikprofessor Hermann Wiener (1857-1939) zwischen 1894 und 1927 entstanden ist. Über die genaue Zusammensetzung sowie das Schicksal der Sammlungen ist derzeit nichts bekannt.

Dingeldey, 1936 
  
Bestände
Objektgruppen
Bedeutende Teilbestände
  • Sammlung mathematischer Modelle: angelegt und geschaffen während der Amtszeit von Hermann Wiener als Professor der Mathematik in Darmstadt zwischen 1894 und 1927
  • Modell- und Lehrmittelsammlung in Darstellender Geometrie des Lehrstuhls für Darstellende Geometrie
  • Apparate-Sammlung des Lehrstuhls für Angewandte Mathematik
  
Geschichte
Personen
GeschichteAls Gründer des Mathematischen Instituts der Technischen Hochschule Darmstadt gilt Professor Hermann Wiener (1857-1939), der 1894 auf den Lehrstuhl für Mathematik berufen wurde. „Zahlreiche Modelle, nicht nur für den Unterricht geeignet, sondern auch durch Schönheit der Form ausgezeichnet, wurden hier unter Wieners Leitung geschaffen.“ Eine neue Professur für Geometrie entstand im Jahre 1895; sie wurde mit Georg Scheffer (1866-1945) von der Universität Leipzig besetzt. Als dieser 1907 Darmstadt wieder verließ, folgte ihm Professor Reinhold Müller (1857-1939) im Amt. Müller und Wiener blieben der Hochschule bis 1928 bzw. 1927 treu. Im Jahre 1936 verfügte das Institut insgesamt über drei Lehrstühle in Geometrie, seit 1932 vertreten durch Heinrich Graf (1897-1984), in Praktischer Mathematik, seit 1928 vertreten durch Alwin Walther (1898-1967), sowie in Reiner Mathematik, seit 1931 vertreten durch Udo Wegner (1902-1989). „Der Lehrstuhl für Geometrie betont mit seiner reichen Modell- und Lehrmittelsammlung in Darstellender Geometrie die Pflege der Anschauung und die Anwendungen auf die technischen Wissenschaften.“ Aber auch der Lehrstuhl für Praktische Mathematik verfügte über eine umfangreiche Sammlung verschiedenartigster Apparate, welche in einem modern ausgestatteten Apparateraum untergebracht war.

Dingeldey, 1936 
  
Publikationen
Publikationen