Modell des Graphen von 6w=eˆ(1/6z) [Schilling XIV, 6 / 312]
Mathematische Modelle
Alle anzeigenWalther von Dyck (1856-1934)
Person
| Info | Mathematiker und wissenschaftlicher Modellbauer |
| PND Name Authority File | 116262397 Personennamendatei |
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Wikipedia
Walther Franz Anton von Dyck war ein deutscher Mathematiker. Dyck war der Sohn von Hermann Dyck, dem Direktor der Kunstgewerbeschule in Berlin, und auch sein Sohn hatte künstlerische Interessen. Er studierte in München, Berlin, Leipzig und wurde 1879 in München bei Felix Klein (Über regulär verzweigte Riemannsche Flächen und die durch sie definierten Irrationalitäten) promoviert. 1880 folgte er Klein als Assistent nach Leipzig, wo er sich 1882 habilitierte. 1884 wurde er Professor an der Königlich Bayerischen Technischen Hochschule München, wo er die mathematische Ingenieurausbildung verbesserte und 1903 bis 1906 sowie 1919 bis 1925 Rektor war. Auch war er Mitbegründer (mit Oskar von Miller und seinem Kollegen von der TH München Carl von Linde) des Deutschen Museums in München. Einer seiner bekanntesten Schüler war Martin Wilhelm Kutta. Bekannt ist er unter anderem durch die nach ihm benannten Dyck-Sprachen. Als Sekretär der Bayrischen Akademie der Wissenschaften begann er ab 1906 mit der Herausgabe der Werke von Johannes Kepler. Als Mathematiker war er den Forschungsrichtungen seines Lehrers Felix Klein verpflichtet und widmete sich besonders der Gruppentheorie und Funktionentheorie. Außerdem beschäftigte er sich mit Differentialgeometrie und arbeitete über den Satz von Gauß-Bonnet.
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